
93 % aller Mütter möchten ihr Kind Stillen so eine Studie von 2005.
Sie haben gehört das Stillen das Beste für ihr Baby ist. ABER: stillen ist nicht einfach ein Instinkt,
wie viele glauben, sondern muss durch zuschauen und/ oder eigene Erfahrungen erlernt werden.
Diese Erfahrungen zu sammeln ist in unserer heutigen Gesellschaft oft schwierig, es gibt viele widersprüchliche
Aussagen zum Thema Stillen (leider auch von Fachpersonal).
Mir ist es wichtig für Mutter und Kind den individuell besten Weg zu finden. Einen guten Stillstart wird am besten
schon durch gute Information in der Schwangerschaft ermöglicht. Aber auch für Mütter die sich entschieden haben
nicht zu stillen, ist eine gute Information wichtig z.B. wie Stille ich am besten ab, oder
welche Nahrung ist für mein Kind am besten. Seit Oktober 2010 trage ich durch eine
Zusatzausbildung den Titel IBCLC (international board certified lactation consult = von einem internationalen Gremium zertifizierte Stillberaterin)
Was ist das:

Eine Still- und Lactationberaterin IBCLC hat mit einer Zusatzausbildung von 200 Fortbildungstunden
und einer Praxisstundenzahl von mindestens 1800 Stunden Stillberatung eine sehr fundierte Ausbildung zum Thema
Stillen. Ich bin auch verpflichtet mich ständig fortzubilden, sonst wird der Titel nach 5 Jahren aberkannt. Damit wird garantiert immer
auf den medizinisch neusten Stand zu sein. Der Grundberuf muss medizinisch sein z. B. Hebamme oder Ärztin. Zurzeit bin ich im
Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen die einzigen mit dieser Ausbildung.
Was macht eine IBCLC:
- Stillvorbereitung in der Schwangerschaft als Einzelberatung oder in Kursen
- Tel. Beratung bei Stillschwierigkeiten
- Hausbesuche/ Praxistermine bei Stillschwierigkeiten
- Beratung bei besonderen Umständen (z.B. Down Syndrom, Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte, Frühchen,
Zwillinge, Gedeistöhrungen usw.)
- Beratung bei Medikamenteneinnahme und Stillen
- Beratung bei Erkrankung der Mutter (z.B. Suchtproblematik, Hepatitis, Depressionen usw.)
- Stillgruppe
- Kurse und Einzelberatung zum Thema Beikost
- Fortbildungen für Fachpersonal (Krankenschwestern, Ärzte…)
Diese Beratungen fliesen bei allen Schwangeren die sich bei mir zur Betreuung melden automatisch in die Betreuung in Schwangerschaft und Wochenbett ein.
Aber auch wenn Du bei einer anderen Hebamme in Betreuung bist ist es jederzeit möglich sich zusätzlich von mir beraten zu lassen. Am besten Hand in Hand
mit der Nachsorgehebamme. Kosten entstehen (in der Regel) dabei keine, es wird mit der Krankenkasse abgerechnet. Anspruch darauf haben alle
Frauen deren Kind nicht älter als 9 Monate ist, oder wenn länger gestillt wird bis zum Ende der Stillzeit.